Erfurter Silvesterlauf 2006
12. August 2018
Euro City Marathon Messe Frankfurt 2003
12. August 2018

Um euch die Last der Spannung über die Ergebnisse vom Wochenende von euren Schultern zu nehmen, schaut sie euch hier erst einmal in Ruhe an:

Platz Ges. Platz AK Name AK BRUTTO NETTO
14 1 Räthel, Patrick MJun 1:13:44 1:13:44
16 6 Blanke, Steffen M40 1:13:45 1:13:45
47 14 Hockwin, Alf M30 1:21:57 1:21:53
52 18 Haufe, Mario M30 1:22:06 1:22:02
22 8 Lauerwald, Antje WAkt 1:33:54 1:33:46

So jetzt hab ihr euch schon mal die Ergebnisse angeschaut und ich muss sagen es war ein sehr gelungenes Wettkampfwochenende. Besonders für mich da es mein erster Marathon war.

Der Samstag vor dem großen Rennen
Eigentlich war es ein Samstag wie immer vor einem Wettkampf. Ich tat wie immer auch das gleiche – ich putzte meine Rollen und machte meine Skates für den Wettkampf bereit. Da ich noch etwas Zeit hatte, bevor mich Mario und Steffen abholten, der übrigens mit dem Zug aus der Lausitz nach Erfurt gekommen war, rollte ich noch eine Runde um die Häuser, um meine Rollen auf Betriebstemperatur zu bringen. 😉

Als sie endlich kamen, konnte ich meine Sachen in den Kofferraum einpacken. Ach ja und bevor ich es vergesse – wir sammelten ja auch noch Antje ein, die immer noch frohen Mutes auf ein trockenes Rennen hoffte, was in den letzten Jahren beim Frankfurter Marathon überhaupt nicht unbedingt der Fall war.

Nach ca. 4 h Stunden hatten wir unser Fahrziel erreicht. Wir wohnten für eine Nacht in einer Ferienwohnung, die das ganze Dachgeschoss umfasste. In unserem Quartier angekommen packten wir gleich erst einmal unsere Sachen aus und fuhren dann mit der S-Bahn in die City von Frankfurt, um unsere Startunterlagen abzuholen. Irgendwann trafen wir dann auch noch den „Chef“ (Alf) , der schon ein paar Tage früher nach Frankfurt gekommen war, an seinem Spreewaldmarathon-Stand. Nach langen ausgiebigen Diskussionen über das Wetter und die Rollenwahl gingen wir dann fröhlich mit einem rotem Rucksack, ein Werbegeschenk, in unser Quartier zurück. Es sollte noch ein lustiger Abend werden, den wir spielten ein paar Runden „Carcasonne“. Aber zum Glück war ja Alf nicht dabei, um alle dann wieder über´n Tisch zu ziehen. 😉

Irgendwann dann am späten Abend gingen wir dann ins Bett und ich freute mich schon auf die Zeitumstellung, denn ich konnte eine Stunde länger schlafen! *juhu*

Der Morgen vor dem Wettkampf
Aber am nächsten morgen musste ich dann mit erschrecken feststellen, dass ich von Mario, dem fiesen Kerl, in meinem Zimmer eingeschlossen worden war. Ich wurde dann aber zum Glück aus meinem Zimmer herausgelassen. Doch nach einem ausgiebigen Frühstück kam die nächste Schrecksekunde, denn ich konnte meine Startnummer nicht auffinden. Zum Glück fand ich sie dann doch noch. Dann ging es los in Richtung Frankfurt zum Start. Da wir nicht bis ganz zum Start/Zielbereich mit dem Auto fahren konnten, wurden wir mit Shuttlebussen zum Start gebracht. Das Wetter war noch ziemlich unentschlossen. Wir zogen unsere Skates an und gaben unsere Klamotten ab. Als wir nach draußen kamen, waren wir schon leicht verdutzt, denn erste Sonnenstrahlen taten sich hervor. Sollte Antje doch recht behalten, das es nicht regnet? Ja und es kam auch so – es blieb bis auf ein paar kleine Stellen auf der Strecke trocken.

Der Wettkampf
Um 10:17 Uhr erfolgte der Start für die Skater. Es war ein sehr humaner Start wie ich feststellen musste. Was mich aber auch ein wenig freute. Nach der Startphase machten Patrick Täubrecht und Dirk Hupe erst einmal ordentlich Dampf, denn sie wollten die 15-25 Mann starke Spitzengruppe etwas sprengen. Doch dies gelang nicht mit sehr großem Erfolg, trotzdem hatte ich erst einmal große Mühe in das Rennen zu kommen, aber ich hatte ja noch Steffen an meiner Seite. Alf und Mario fanden sich nach dem Start und fuhren den Rest der Strecke zusammen. Antje fand auch in eine Gruppe, jedoch stürzte sie gegen Ende des Rennen und vergab so die Chance auf eine sehr gute Zeit. Vorne ging dann inzwischen die Post ab, denn es wurden viele Attacken gefahren, die oft auch sinnlos waren. Steffen und ich beteiligten uns auch dabei. Einmal konnte ich mich sogar alleine nach vorne absetzen. Steffen bremste dabei das Feld aus, aber Dirk Hupe holte mich kurzer Zeit wieder ein. Danach entspannte sich das Rennen erst einmal wieder und es wurde ein wenig gebummelt. Jenseits hinter uns fuhr die Gruppe um Mario und Alf. Die beiden gestalteten das Rennen in ihrer Gruppe maßgebend mit. Die entscheidende Attacke der Favoriten Patrick Täubrecht und Dirk Hupe verpassten Steffen und ich leider. Zudem man sagen muss, das wir Beide die Beine und den Willen gehabt hatten mit den beiden mitzulaufen. Aber naja es kann nicht immer alles perfekt laufen, wie es bis dahin eigentlich der Fall war. Zum Ziel hin verpassten fast alle, außer Alf, den Zielsprint. Die Ausschilderung der Kilometerangaben war etwas spärlich, doch Alf hatte dies während des Rennens genau studiert und konnte somit auch zu einem Zielsprint ansetzen. Glücklich im Ziel angekommen werteten wir alle zusammen das Rennen aus. Nachdem Antje mit einer guten Zeit ins Ziel gekommen waren, rollten wir alle zusammen zur Medaillenausgabe und Verpflegungsstelle. Diese war sehr lecker. Dort gab es noch mal ein schönes Werbegeschenk von der Dresdner Bank – entsprechend der Jahreszeit, eine Mütze und ein paar Handschuhe.

Zum Straßenbelag ist noch zu sagen, dass er sehr unterschiedlich von den Belägen war, aber trotzdem eine ganz ordentliche Figur machte. Deshalb erwies sich auch unsere Rollenwahl (weiche Regenrollen) als sehr gut, die sehr ausschlaggebend waren für unsere schöne Gesamtleistung als Team!

Patrick Räthel