Was ist Inlineskating ?

Inlineskating ist eine vielseitige Sportart. Der Sportler bewegt sich auf einem Schuh unter dem 4 bis 5 Rollen, die in Reihe hintereinander angeordnet sind, angebracht sind. Der Sport wird üblicherweise auf glatten Oberflächen wie Straßen, asphaltierten Wegen, Bürgersteigen oder speziellen Plätzen ausgeführt. Für das beherrschen der Sportgeräte ist ein sehr gutes Koordinationsvermögen erforderlich. Seit Beginn der 90er Jahre verbreitete sich die Trendsportart von Amerika aus in der ganzen Welt.

Es gibt folgende verschieden Richtungen im Inlineskating:

In unserem Verein bieten wir die Disziplinen Speedskating und Freestyle an.

Speedskating

  • ca. 16 Millionen Inlineskates befinden sich in deutschen Haushalten
  • ca. 30 000 Sportler betreiben Speedskating in Deutschland als Sport in Vereinen
  • unter dem Dach des Deutschen Roll- und Inlineverband (DRIV) haben sich die Vereine über Landesverbände organisiert
  • es gibt Bahn- und Straßenwettkämpfe
  • die Wettkämpfe des Nachwuchses werden meist auf Ovalbahnen (150m bis 400m) ausgetragen
  • Aktive und Senioren tragen ihre Wettkämpfe auf Straßenkursen aus
  • bei Bahnwettbewerben werden folgende Disziplinen ausgetragen:
  • – Rollgewandheitslauf (Nachwuchs)
  • – Sprint
  • – Punkterennen
  • – Ausscheidungsrennen
  • – Staffelrennen
  • bei Straßenwettbewerben werden folgende Disziplinen ausgetragen:
  • – Zeitfahren (Einzel, Mannschaft)
  • – Halbmarathon, Marathon, Doppelmarathon
  • – Last men out – Rennen
  • es werden jährlich Welt-, Europa-, Deutsche sowie Landesmeisterschaften ausgetragen
  • Speedskating bemüht sich stark um die Aufnahme ins olympische Programm
  • in Thüringen ist Speedskating die erfolgreichste Sportart nach Medaillen bei internationalen Meisterschaften
  • bei Sprintentscheidungen können bis zu 60km/h erzielt werden
  • Speedskating ist eine Mannschaftssportart, ähnlich dem Radsport

Freestyle

Freestyle Slalom Skating ist eine noch junge Sportart aus China.

Ausrüstung:

  • Skates
  • – sehr kurze Aluminium Schiene (Frame), meist 243mm lang
  • – harte Rollen (80A und mehr)
  • – gerockert, d.h. die erste und letzte Rolle sind kleiner als die 2 mittleren. (Normalerweise: 76-80-80-76mm) Damit ist eine sehr gute Wendigkeit gewährleistet.
  • – fest anliegende Skates, für ideale Kontrolle
  • Cones
  • – so nennt man die Hütchen um die gefahren wird
  • – ca. 80mm Radius und ca. 80mm hoch
  • – stehen 20 in einer Reihe im Abstand von 50, 80 oder 120 cm
  • – (man kann auch Plastik-Becher nutzen)

Grob kann man den Sport in Freestyle, Speed und Slide gliedern.

Beim Freestyle geht es darum möglichst elegant und technisch hochwertig um die Cones zu fahren. Hierbei wird sowohl Style, Geschwindigkeit, Technik und sauberes fahren bewertet.

Beim Speed geht es darum auf einem Fuß möglichst schnell Slalom durch 20 Cones (80cm Abstand) zu fahren. Für jeden geschmissenen bzw. ausgelassenen Cone gibt es eine Strafzeit von 0,2 Sekunden. Die Zeitmessung beginnt 12m vor dem ersten Cone (Anlauf) und endet 80cm hinter dem Letzten.

Die Disziplin Slide wird wieder von einer Jury bewertet. Es geht darum möglichst sauber und anspruchsvoll zu „Sliden“. Sliden bedeutet, man „rutscht“ mit seinen Skates auf einer oder mehr Rollen senkrecht zur Rollrichtung.

Die Ergebnisse aller offiziellen Contests werden in der WSS (World Slalom Series) vereinigt. Dort wird auch monatlich eine Weltrangliste veröffentlicht. Das deutsche Pendent dazu ist die GSS(German Slalom Series), hier werden nur deutsche Events und deutsche Fahrer gelistet.
Wir fahren nach dem WSSA-Regelwerk, es gibt auch noch die IFSA, die bei der Wertung einige Unterschiede macht.